Die Gasverwertungsanlage am Ihlenberg
Abfall enthält auch organische Stoffe*, die über einen längeren Zeitraum mikrobiologisch abgebaut werden. Dabei entsteht Deponiegas, dass sich energetisch verwerten lässt, da es den Energieträger Methan CH enthält.
(*Verbot der Ablagerung von nicht vorbehandelten Abfällen (z.B. Hausmüll) seit 01.06.2005, daher erhebliche Reduzierung der leicht abbaubaren organischen Bestandteile im zu deponierenden Abfall).
Verwertbares Gas wird im Blockheizkraftwerk über drei Gasmotoren mit gekoppelten Generatoren in thermische und elektrische Energie umgewandelt.
Prozessorientierte Wertschöpfung:
Mit der Gasverwertung am Standort Ihlenberg leistet die IAG einen wesentlichen Beitrag zur Einsparung fossiler Brennstoffe auf zwei Wegen:
- Die thermische und elektrische Nutzung der gewonnenen Energie (14.900 MWh Strom und ca. 14.000 MWh Wärme Bezugsjahr 2021) für den Eigenbedarf am Standort Ihlenberg,
- EVU-Netzeinspeisung der Überschusselektrizität (ca. 9.000 MWh Bezugsjahr 2021)
Dies entspricht einer Einsparung von ca. 5.500 t CO und einer theoretischen Versorgung von ca. 2.250 Vier-Personen-Haushalten bei einem Jahresverbrauch von 4.000 KWh.
Fazit:
- Energieerzeugung durch Gasverwertung (aus Abfall entstehende Wärme und Strom)
- Vorsorgender Umweltschutz mit nachhaltiger Wirkung
- Klimaschutz durch prozessorientierte Wertschöpfung